Regelmäßiges Lüften und richtiges Heizen sorgen für Wohngesundheit

Das Konzept für Wohngesundheit klingt zunächst einfach: Wer regelmäßig lüftet und richtig heizt, schützt nicht nur die Gesundheit sondern hilft außerdem Bauschäden zu vermeiden. Aber welche Heizung ist die richtige und wie sorgen Hausbesitzer energiesparend für frische Luft im Haus - und das täglich? Wir geben hilfreiche Tipps, die für Wohlfühlklima in den eigenen vier Wänden sorgen.

Warme Füße auch im Winter

Die Fußbodenheizung gehört beim Neubau bereits fast zum Standard: Adieu kalte Füße, willkommen Wohlfühlklima! Weiterer Vorteil des Heizsystems: Fußbodenheizungen entziehen Staubmilben und Bakterien eine wichtige Lebensgrundlage - die Feuchtigkeit. Fußbodenheizungen bieten daher nicht nur einen angenehmen Wärmekomfort, sie sind „normalen“ Heizkörpern auch in Sachen Hygiene klar überlegen. So gehören nicht nur Hausschuhe und dicke Wollsocken der Vergangenheit an, es wird dank einer Fußbodenheizung außerdem die Gesundheit geschont.

Der hohe Anteil an Strahlungswärme bei der Flächenheizung verringert Luftbewegungen und damit auch Staubaufwirbelungen im Raum. Darüber hinaus entzieht die Wärme den temperierten Flächen Feuchtigkeit und damit Bakterien, Schimmelpilzen und Hausstaubmilben die Lebensgrundlage - ideale Voraussetzungen für Allergiker.

Neben dem besonderen Wohlfühlambiente und dem gesunden Raumklima bietet das System einen weiteren entscheidenden Vorteil: Damit heizt es sich nicht nur gesund, sondern auch noch besonders sparsam und kostengünstig. Um die eigenen vier Wände angenehm zu temperieren, benötigt die Heizung am Boden geringere Vorlauftemperaturen als die üblichen Heizkörper. Dies, in Verbindung mit besonders schnellen Reaktionszeiten, reduziert den Energieverbrauch und schont somit den eigenen Geldbeutel und die Umwelt gleichermaßen.

Mittlerweile gibt es für fast alle Bodenbeläge Lösungen, sowohl für die elektrische als auch für die klassische Fußbodenheizung. Aufgrund ihrer Leitfähigkeit sind Fliesen, Natursteine und Keramik allerdings erste Wahl für die Installation einer Fußbodenheizung. Als Alternative (oder in manchen Fällen auch als Ergänzung) bietet sich eine Wandheizung an, zum Beispiel wenn die Fußbodenfläche nicht ausreicht.

Regelmäßig Lüften sorgt für frische Luft im Haus
Neben dem kontrollierten und vor allem richtigen Heizen ist das regelmäßige Lüften in den eigenen vier Wänden ein wichtiges Element, wenn es um ein gesundes Raumklima geht. Das klingt allerdings leichter als getan: Gebäudehüllen werden heutzutage  - im Gegensatz zu früher - ohne die Möglichkeit für einen Luftaustausch konstruiert. Um nun aber Bauschäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden und für einen hohen Wohnkomfort zu sorgen, müsste regelmäßig gelüftet werden. Um nicht alle zwei bis drei Stunden zu lüften, setzen viele Hausbesitzer auf die Methode „Dauerlüften“. Ein Fehler: Das Dauerlüften lässt die Heizkosten insbesondere in der kalten Jahreszeit in die Höhe schießen.

Vielmehr sollten Bauherren bereits bei Baubeginn an den Einbau einer kontrollierten Wohnungslüftung denken. Automatisch und komfortabel sorgen Hausbesitzer so für den notwendigen und bedarfsgerechten Luftaustausch in allen Räumen. So wird nicht nur die Bausubstanz geschont, sondern auch die Gesundheit der Hausbesitzer. Auch für Allergiker bietet der Einsatz einer kontrollierten Wohnungslüftung viele Vorteile. Wird in luftdichten Gebäuden nämlich nicht regelmäßig und ausreichend gelüftet, schaffen Hausbesitzer perfekte Bedingungen für die Schimmelbildung und Milben - mit einer kontrollierten Wohnungslüftung wird den Bakterien die Lebensgrundlage entzogen und die ganze Familie kann unbeschwert durchatmen!

Quelle: aktion-pro-eigenheim.de; Foto: BDH, Köln

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Nachrichten-Informationen

Datum: 26.11.2015 23:11Uhr
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